Lagerstellen am Rahmen

  • Lagerstellen am Rahmen


    Fette Gabeln, bombenstabile Rahmen und monströse Schwingen halten die ­Räder ­sicher in der Spur. Das kleine Problem dabei: die dreh- und schwenk­baren Ver­bindungen, die so manche stabile Konstruktion ins Schwanken bringen.


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    Wenn ihr an eurem Fahrkönnen zweifelt, weil jeder Kurvenra­dius zum Sechseck wird und das ­Motorrad keine Linie mehr trifft, ist eine gründliche Überprüfung der Lenkkopflager angeraten.


    In Zeitlupe betrachtet, ändern bei einer rasanten Kurvenfahrt mit dem Motorrad sämtliche Rahmenbauteile ihre Position. Oft nur um wenige Millimeter oder Winkelminuten passen sich Gabel, Lenksystem und Hinterradfederung der jeweiligen Schräglage oder Bodenwellen an. Werden diese kaum spürbaren Drehbewegungen durch schwergängige Lager behindert, kommt das gesamte System aus der Balance, das Motorrad wird ­instabil und federt Bodenwellen nicht mehr ab. Also müssen alle beweglichen Bauteile auch unter hoher Last feinfühlig und ohne Losbrechkraft ansprechen. Andererseits müssen die Lagerstellen absolut spielfrei den ­hohen Kräften gewachsen sein. Dieser Spagat gelingt am besten mit sogenannten Wälzlagern.


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