Ausprobiert: JMP Batterie-Monitor

  • [shadow=blue]Ausprobiert: JMP Batterie-Monitor[/shadow]


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    Der Batterie-Monitor von JMP ist ein unscheinbarer kleiner Kasten, so groß wie eine Streichholz-Schachtel, der mit Kabelschuhen an die Batterie angeschlossen wird. Durch die kompakten Abmessungen passt der Quader in kleine Zwischenräume unserer Honda, durch eine Klebefolie kann man ihn fixieren. Per Smartphone-App lässt sich der Ladezustand der Batterie kontrollieren, etwa bei längeren Standzeiten oder altersschwachem Akku. Außerdem kann der Monitor den Spannungsverlauf aufzeichnen, der Stand wird einmal pro Sekunde abgefragt. Dadurch kann man kontrollieren, ob elektrische Verbraucher (Heizgriffe, Nebelscheinwerfer, USB-Steckdose) ein Laden der Batterie verhindern oder ob der Regler kaputt ist. Die Daten können vom Smartphone per Mail versandt und etwa mit Excel ausgewertet werden. Die App speichert die Aufnahmen für spätere Kontrollen.
    Der Bildschirm zeigt bei aktiver Verbindung ein Echtzeitdiagramm des Spannungsverlaufs und in Ampelfarben eine Schnellübersicht des Ladezustands. Allerdings zeigte die App bei stehendem Motor und einem aktiven Verbraucher (in unserem Fall Heizhandschuhe) schon nach wenigen Sekunden „tiefentladen“ an. Stellt man den Verbraucher ab, erholt sich die Batterie laut Anzeige wieder, blind vertrauen sollte man der App daher nicht. Die Software für Android- und Apple-Geräte ist kostenlos.


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    Ab dem iPhone 4S soll der Monitor funktionieren, aber unser 4S verweigerte die Verbindung, das Redaktions-iPad unter Kontrollzentrum: Das Smartphone zeigt den Ladezustand.iOS 9.1 arbeitet dagegen anstandslos. Nach Rücksprache mit dem Hersteller soll die Angabe angepasst werden. Auch in der Android-Welt gibt es Probleme. Das Samsung Galaxy S4 des Kollegen mit Android 5.0.1 weigerte sich hartnäckig, während ein OnePlus One mit 5.1.1 einwandfrei arbeitet. Die Mindestanforderung liegt bei Version 4.3.
    Verstehen sich die Geräte, klappt die Bluetooth-Verbindung schnell, allerdings muss man in der Nähe des Motorrads sein. Aus der ersten Etage konnten wir die Ladung der Batterie im Hof nicht testen.
    Die App soll mit mehreren Geräten gleichzeitig arbeiten können und ihnen eindeutige Namen zuweisen, besonders interessant für Besitzer eines Fuhrparks – das haben wir allerdings nicht getestet.
    Der Ladewächter unterstützt 6-, 12- und 24-Volt Batterien, der Stromverbrauch liegt bei etwa zwei Milliampere pro Stunde. Das Gerät wird ebenso unter dem Namen „intAct Battery Guard“ verkauft. Unter diesem Namen gibt es ebenfalls eine App, diese zeigt allerdings lediglich den aktuellen Ladestand der Batterie an. Im Fachhandel kostet der Batterie-Observator 30 Euro.
    Wer mit einem Multimeter umgehen kann und ein bisschen Zeit mitbringt, braucht den Monitor nicht. Andererseits sind die Funktionen am Smartphone komfortabel. Zudem ist das System durch die App zukunftssicher, da Updates Probleme beheben und neue Funktionen bringen können.


    Text & Fotos: Benedikt Winkel


    Quelle Motorradnews

  • hatte das Teil auch getestet (bei Amazon bestellt wegen der dort möglichen unkomplizierten Rückgabe) und festgestellt, dass zum einen die Blauzahnreichweite lächerliche 3mtr betrug und zum anderen die Kopplung nur über die App möglich ist, welche unzuverlässig arbeitet! Wenn man ausser Reichweite war, musste man öfters neu koppeln! (galaxy S5 und S6 sowie LG GFlex getestet mit identischen Ergebnissen! Fazit: Unbrauchbar, praxisfremd, zurückgeschickt! :evil::evil::evil: