Boots, Stiefel und Sneaker für Motoradfahrer

  • [shadow=blue]Boots, Stiefel und Sneaker für Motoradfahrer
    City-Schlappen im Test
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    Leger mit der Maschine zum Stadtbummel. Doch was für ein Schuhwerk ist das passende? Sneaker oder Vintage-Stiefel – welches Konzept geht bei Motorrad-City-Boots am besten auf? Elf Schuhe im Vergleich.


    "Wie könnt ihr nur? Turn- und Straßenschuhe fürs Motorradfahren gut finden. An des Fahrers Füße gehören nur echte Motorradstiefel, Punkt. Alles andere ist viel zu gefährlich!" Ja, das stimmt wohl. Typische Verletzungen bei Stürzen betreffen in der Tat häufig die Füße. Das Gruselkabinett ist reichhaltig und angsteinflößend: Bänderrisse, komplizierte Brüche und fiese Quetschungen. Die entstehen insbesondere, wenn man in der Kurve wegrutscht und der Fuß unter die Maschine mit ihrem ganzen Gewicht gerät. Beim Kompartmentsyndrom etwa, einer nach Motorradunfällen nicht seltenen Komplikation, kann sich durch Schwellungen und Einblutungen der um den Knochen liegenden Weichteile der Druck in einem Muskelbereich stark erhöhen. Ist dadurch der Blutfluss über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt, kann die Zellstruktur geschädigt und sogar abgetötet werden. Schlimmstenfalls droht eine Amputation. Sind die Füße gut und fest eingebettet, verringert sich das Quetschungsrisiko erheblich. Motorsportler tragen daher Stiefel mit besonders fester und verwindungssteifer Hartschalen-Konstruktion, die wie ein Käfig die Füße vor derlei Unbill schützen sollen.


    Nun aber zurück zum Motorradalltag: Nicht jeder kämpft sich für eine kurze Fahrt in die City oder ins Nachbardorf in Grand-Prix-taugliche, Skistiefel ähnliche Plastikbotten, die unbestritten beste Sicherheit bieten. Selbst normale Tourenstiefel nerven so manch Motorradfahrer aufgrund hohen Gewichts beim Fußgängerzonen-Marathon. So greifen viele dann eben doch zum leichten Turnschühchen oder zum bequemen und ausgelatschten Schnürstiefel. Das wiederum finden wir natürlich nicht gut.


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