Meine Erfahrung mit einer Lithium Motorradbatterie

  • Mal ne kleine Geschichte über meine Erfahrung mit einer Lithium Motorradbatterie, statt der üblichen Gel Batterie.

    Nachdem mal wieder bei meiner Großen (BMW R1200 GS LC ADV) der Ersatz der Starterbatterie anstand, habe ich mich für die neuen Lithium Motorradbatterien entschieden. Erster Moment... "DAS TEIL SOLL MEIN BIKE STARTEN?" Ein Federgewicht für eine Batterie, die kannst zwischen zwei Finger festhalten so leicht ist sie. Von der Baugröße ist sie nur halb so groß wie meine zuvor genutzt Gel Batterie. Also kommen da Adapter drunter damit sie im Behälter nicht umherfliegt. Vom Grundsatz war alles soweit nicht schlecht. Der Preis war der Gel Batterie fast gleichwertig. Sie ist bereits vorgeladen und kann sofort verwendet werden. Und "WOW" ja sie hat mein Bike gestartet, anfangs sogar sehr gut. Ich war positiv überrascht.


    Jetzt stand sie aber in der Folge 4-5 Tage in der Kälte unbenutzt auf der Straße. Also komme ich morgens an meine Bike und.... nichts und, tot und kein Mucks. Ich also wie üblich, wenn das mal der Fall ist, das Starterkabel klar gemacht. Natürlich die richtigen Pole bla bla bla


    Ich schließe das letzte Kabel an die Batterie und sofort fängt das Bike an im Dauerbrieb zu hupen...sofort noch mal alle überprüft, aber es ist völlig richtig und in Ordnung. Also nochmal und wieder Dauerhupe und kein Starten möglich. Im nächsten Moment steigt Rauch von der Batterie auf, also alles ratz fatz gekappt und Full Stop.


    Die Batterie habe ich umgehend zurückgebracht und auch ohne Umschweife einen Ersatz erhalten. Da habe ich mich dann aber auch wieder für die Standard Gel Variante entschieden. Also alles verbaut und das Bike startet wie gewohnt und los geht es. Da die Dicke eine Spannungsanzeige hat, konnte ich deren Wert im Betrieb beobachten. Jedoch musste ich nun während der Fahrt beobachten, das die Spannung zunehmends abfiel. Ein Stillstand war abzusehen. Also war das nächste Ziel die Werkstatt.


    Nach Überprüfung dort wurde festgestellt, das mein an sich sicherungsloses Bike (CAN BUS) doch eine solche für den Biker so nicht erreichbare Sicherung des Ladestromes hat. Diese hat es bei dem Abenteuer zerbröselt.


    Nachdem auch diese ersetzt war, war mein Bike wieder 1a in Ordnung. Das war in meinen Augen ein verzichtbares Abenteuer, an welchem ich Euch teilhaben lassen wollte.


    Grüße Marcus

  • Kein schöner Bericht.
    Aber Danke fürs teil haben lassen.

    Von welchem Hersteller war die Batterie?

    Lags eventuell nur am Hersteller, oder Lithium allgemein? :?::?::?:

    "Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen.
    Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie"
    Albert Einstein


    .......oder fahren Motorrad

  • Li-Ionen oder polimere Akkus mögen keine Kälte, steht aber auch ganz klar bei den Temperaturen des EInsatzbereiches.

    Ich fahre jetzt im 8 Jahr die selbe LI-Ionen Batterie und hatte noch nie ein Problem mit dem Thema Entladung, oder Startschweirigkeiten.
    Allerdings hat das Moped auch keine Einspritzung, keine Steuergeräte oder sonstigen Schnickschnack wie Wegfahrsperre oder sonstigen Kirmes kram.

    An meiner Triumph ist die Li-Ionen jetzt das 5 Jahr drin, und ich habe diese ein mal geladen, ansonsten immer startbereit, aber Garagenfahrzeug !

  • na dann....hab "zum glück" wieder eine "teure" bmw-gel-batterie indus ;-)

    Vergiß alles, lebe das Leben, fahre das Motorrad auf dem du dich wohlfühlst und begegne deiner inneren Mitte.......Bromm.......ohmmm 8|


    je älter rsp. je interessanter ich werde.............desto schneller war ich früher..........||